Altenhilfemanagement

gerontologie

Meine Arbeit in der Altenhilfe

 
Meine psychologische und gerontologische Arbeit in der Altenhilfe ist mir im Laufe der letzten 25 Jahre gemeinsamer Arbeit zu einer echten Herzensangelegenheit geworden. Viele Menschen in der Pflege leisten hervorragende, um nicht zu sagen „übermenschliche“ fachliche und psychologische Arbeit. Ich unterstütze sie gerne!

Ich arbeite mit Heimen, Sozialstationen, Wohngruppen, Trägern, etc. zusammen, die in ihrer Gesamtheit oder im Bemühen einzelner Entscheidungsträger nach humanen, menschenwürdigen und praktikabel umsetzbaren Lösungen für ein gemeinsames Wohnen, Leben, Sterben und Arbeiten streben, ohne dabei in eine Sozialromantik zu verfallen.

Dieses Bemühen wurde in den letzten Jahren – bedingt durch Versäumnisse des Gesetzgebers und dessen nachgeordneten Beauftragten/ Instanzen sowie durch die Profitgier Einzelner kontinuierlich erschwert. Menschliche Werte gepaart mit wirtschaftlichem Erfolg in der Pflege gegenwärtig umzusetzen erscheint fast aussichtslos. Trotzdem dürfen wir nicht nachlassen
die Pflege-, Versorgungs- und Betreuungsqualität kontinuierlich den neuesten pflegewissenschaftlichen, medizinischen, psychologischen, neurologischen, ernährungswissenschaftlichen,… Erkenntnissen anzupassen,
diese Qualität durch geeignete Kontrollmechanismen regelmässig zu evaluieren,
  die Beschäftigen auf diesem Weg mit zu nehmen, sie zu stärken und in ihrer Leistung sowohl gesellschaftlich als auch monetär anzuerkennen,
  für Arbeitsbedingungen zu sorgen, die physischen und psychischen Verschleiss minimieren und die Arbeitszufriedenheit in den Pflegeberufen verbessern. Nur so wird die Pflege wieder zu einem Arbeitsfeld, in dem Menschen gerne arbeiten.
  die individuelle, betriebliche und gesundheitspolitische Prävention  bzw. Vorsorge deutlich zu verstärken, anstatt „nachzubessern“ und uns über explodierende Krankheitskosten (ebenfalls individuell, betrieblich und gesundheitspolitisch) zu beklagen.

 

Dies wird dann hoffentlich seinen Niederschlag nicht nur in ausgezeich-neten „Pflegenoten“ oder Vergleichbarem finden, sondern auch in einem Klima, in dem Menschen gerne gemeinsam leben, arbeiten, alt werden und auch ein würdevolles „Kranksein“, „Verwirrtsein“, „Anderssein“ und Sterben möglich sein wird.

„Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt“ (Gustav Heinemann).

Den Beitrag den Barbara Karger – Psychologie im Unternehmen dazu leistet finden Sie HIER

 

 

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